Rückführungen

 

Mit Rückführung oder Regression ist hier gemeint, früher zwar Erlebtes, aber heute Unbewusstes erneut nachzuempfinden.

Das kann sich auf nicht mehr erinnerte Ereignisse aus der Kindheit beziehen oder auch auf mutmaßliche frühere Leben.

Daher ist der Begriff Reinkarnation (lateinisch für “Wieder-ins-Fleisch-Gehen”, die Seelenwanderung in einen anderen menschlichen Körper nach dem Tod meinend) nahezu unvermeidlich.

Für Milliarden von Menschen weltweit ist die Idee von Reinkarnation selbstverständlich. So für Hinduisten und Buddhisten.

Aber auch bei den gnostischen Christen (Urchristentum) war der Glaube an Reinkarnation einst durchaus üblich.

Das änderte sich ab dem Konzil von Nicäa unter Kaiser Konstantin, einem knallharten Machtpolitiker, im Jahr 325 (n.Chr.) gewaltig. Diese harte Linie wurde weiter verschärft im zweiten Konzil von Konstantinopel (553 n.Chr.). Nun wurde sogar mit Verbannung und Exkommunikation bedroht, wer an Seelenwanderung glaubte.

Auch wenn im strengen wissenschaftlichen Sinn Reinkarnation nicht als bewiesen gelten kann (schon weil es als alternative Erklärung zum Beispiel die der Einkopplung ins morphogenetische Feld gibt), sind doch die Indizien für die Existenz des Phänomens gewaltig.

Ian Stevenson und Jim Tucker von der University of Virginia erforschten als Mediziner jahrzehntelang an Tausenden kleinen Kindern das Phänomen, dass sich nicht wenige im Alter zwischen 2 - 3 Jahren  und 7 - 8 Jahren detailliert an frühere Leben zu erinnern scheinen, bevor diese Erinnerungen danach wieder schwinden. Sie konnten  oft verifizierbar und präzise frühere Wohnorte und Namen von Bekannten und Verwandten benennen oder angeben wie diese zueinander in Beziehung standen. Waren sie an äußeren Verletzungen gestorben, zeigten sich dort aktuell häufig Muttermale oder körperliche Fehlbildungen.

In Europa wurden Rückführungsphänomene zunächst ab Mitte des 19. Jahrhunderts im Rahmen von Experimenten mit Hypnose beobachtet.

Später wurde erkannt, dass Rückführungerlebnisse auch ohne Hypnose gelingen können. Hier seien der US-Amerikaner Bryan Jameison und der Schwede Jan Erik Sigdell genannt. Bei letzterem lernte auch ich die Methode.

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Übrigens: Es ist nicht nötig, an Reinkarnation zu glauben. Das Ganze funktioniert meistens trotzdem. Wie Sie sich die erlebten inneren Bilder und die häufig resultierenden positiven Auswirkungen des in einer Sitzung Erlebten erklären, bleibt letztlich Ihrer freien Entscheidung und Beurteilung überlassen. Es wird Ihnen kein Weltbild aufgezwungen.