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Militärwahnsinn

30.03.2006

 

Militär, Krieg und Wahnsinn


von Ralph Kutza


Am 24. März 2006 veröffentlichte der britische Guardian eine beachtenswerte Meldung, wonach der britische Auslandsgeheimdienst MI6 sich außergerichtlich mit drei Männern einigte. Diese würden “tausende Pfund” und ihre Anwaltskosten übernommen bekommen. Alle hatten als junge Soldaten in den Jahren 1953 und 1954 ohne ihr Wissen und ohne ihre Zustimmung im Rahmen “heimlicher Mind-Control-Programme” in Porton Down wiederholt LSD verabreicht bekommen. Angeblich wollte der MI6 eine “Wahrheitsdroge” finden. Die ahnungslosen Opfer selbst hielten es für ein Testen von Mitteln gegen Erkältungen. Halluzinogene Trips ließen nicht lange auf sich warten. Sie sahen u.a. “Salvador-Dali-artige Gesichter”, “Risse in den Gesichtern von Leuten”, “schmelzende Wände” oder auch “Augen, die die Wangen herunterflossen”. Don Webb, ein früherer Flieger, der zehn Jahre lang unter Flash-Backs litt, zeigte sich nun erleichtert, daß endlich das jahrzehntelange Cover-up beendet worden sei. Seit seinen ersten Aufklärungsbemühungen in den 60ern war er von der Regierung mit Verweis auf den Official Secrets Act abserviert worden. Wie der MI6 habe auch die befreundete CIA derartige Experimente mit Unwissenden durchgeführt. Man habe aber letztlich festgestellt, daß mit LSD keine Leute manipuliert werden könnten.

Kriminell? Wahnsinnig? Doch zum Glück weit entfernte Vergangenheit?

Nun, machen wir einen Sprung in die Gegenwart. Mal sehen, ob etwas besser wurde.

WorldNetDaily berichtete am 28. März 2006 aus Jerusalem. Im Artikel “We´re on the eve of World War III” wurden die Ansichten des früheren Mossad-Chefs Meir Amit dargelegt. Ihm zufolge stehe “die globale Zivilisation am Rande des ´Dritten Weltkriegs´, eines massiven Konflikts, in welchem die islamische Welt versuchen” werde, “ihre Ideologie den westlichen Nationen aufzuzwingen”. - “Islamische Nationen und globale islamistische Gruppen” würden “damit fortfahren, ´alle Arten von Angriffen´ gegen westliche Staaten zu lancieren”. Laut Amit sollte sich die “internationale Gemeinschaft umgehend einigen und eine Strategie koordinieren, um gegen den ´Islamischen Krieg´ zu kämpfen”. Leider seien hierbei “China und Rußland Probleme” und “dies sollte berücksichtigt werden.” Was liegt hier vor? Dreist-aggressive Kriegshetze gegen rund 1,3 Milliarden Menschen? Eine Art LSD-Wahn? Oder nur Altersstarrsinn eines Mitachtzigers? Wenigstens meinte er auch, er sei “nicht sicher, ob eine militärische Operation die beste Lösung” sei, zumindest sei sie “nicht die erste Lösung”. Man könne “aber Sanktionen gegen den Iran verhängen”.

Was meint George W. Bush dazu? Nun, der hielt eine Rede anläßlich des Rücktritts seines Stabschefs Andy Card. (vielen bleibt er unvergeßlich als derjenige, der am 11. Septermber 2001 Bush ins Ohr flüsterte, daß ein “zweites Flugzeug” das World Trade Center getroffen habe und Amerika also angegriffen werde, woraufhin Bush viele Minuten lang seelenruhig weiter Ziegengeschichten von Erstkläßlern lauschte). Eine Passage von Bush am 28. März 2006 hatte es wahrlich in sich: “Die nächsten drei Jahre werden viel von jenen abverlangen, die unserem Land dienen. Wir müssen einen globalen Krieg führen [kämpfen] und gewinnen.”

Dabei hatte ausgerechnet der Sender CNN bei “Showbiz Tonight” es Bush und Co. die Tage zuvor recht schwer gemacht. Wiederholt durften in mindestens zehn Minuten langen  Beiträgen - schon dies in den USA eine Seltenheit - mehrere Skeptiker der offiziellen “9/11”-Erklärung (“Osama und 19 Moslems mit Teppichmessern waren´s”) zu Wort kommen. Sie wurden nicht etwa ständig unterbrochen, beschimpft oder hämisch attackiert, wie sonst seit 4,5 Jahren üblich. Neben Hollywood-Star Charlie Sheen kamen beispielsweise auch Webster Tarpley oder Autorin Erica Jong zu Wort. Letztere nannte Bush wiederholt einen “Diktator”, Ähnliches hätten auch schon Goebbels und Hitler gemacht. Der Radioshowmaster und Filmemacher Alex Jones war gleich zwei Mal CNN-Gast. Jones filmte im Jahr 2000 als erster mit verdeckter Kamera, wie in Bohemian Grove, dem jährlichen Treffpunkt vieler hoher und höchster, sich dabei mehrheitlich “christlich” nennender Repräsentanten des US-Establishments, diese einem - zurückhaltend formuliert - überaus heidnisch anmutenden Opferritual (eine riesige Steineule, die laut Jones ´Moloch´ darstellen soll, wird dabei - wie jeden Juli - entzündet und fingierte Menschenopfer erbracht) beiwohnen.

Daß ausgerechnet CNN über Tage hinweg solches sendet, ist höchst bemerkenswert und kein Zufall. Aber was ist der Hintergrund? Wem nützt es? Werden Bush, Cheney und ein paar andere fallen gelassen? Oder ist es nur ein Warnschuß, daß noch mehr nachkommen könnte (bis zum Impeachment), wenn nicht endlich so regiert (Krieg geführt?) wird, wie gewünscht? Oder zeigen nur endlich beeindruckende, aufklärende Filme wie “Painful Deceptions”, “Loose Change”, “911 In Plane Site” oder “911 Eyewitness” die seit Monaten im Internet kursieren, dessen ungeheure Graswurzelmacht, die sich nicht länger und überall unterdrücken läßt?

Ebenfalls kürzlich wurde Michael Zebuhr ermordet. Er war Student und Mitglied bei der regierungskritischen Gruppe “Scholars for 911 Truth”. Am 18. März 2006 war er zu Fuß mit seiner Mutter, seiner Schwester und einem Freund unterwegs. “Räuber” verlangten die Geldbörse der Mutter. Sie rückte diese umgehend heraus, niemand machte Anstalten, sich zur Wehr zu setzen. Einer der Täter streckte dann aber Michael Zebuhr mit einem tödlichen Kopfschuß nieder. Dennoch. Oder war der Raubüberfall nur die Tarnung für einen politischen Auftragsmord?

Nachdem CNN die offizielle “9/11”-Verschwörungstheorie ins Schwanken gebracht und eine Umfrage gezeigt hatte, daß von weit über fünfzigtausend Teilnehmern 83 Prozent - so wie auch Charlie Sheen - ein Cover-up der US-Regierung vermuten, wurde Anfang der Folgewoche die offizielle Version scheinbar gestärkt. Völlig überraschend gestand der sog. “20. Entführer” des Elften September, Moussaoui, er sei dafür eingeplant gewesen, ein fünftes Flugzeug ins Weiße Haus zu lenken. Doch lassen die meisten bundesdeutschen Medien unerwähnt, was Gerhard Wisnewski aufgriff:
“Hat der in den USA angeklagte, angebliche 9/11-Mittäter Zacarias Moussaoui seine letzte Aussage mit einem Elektroschockgürtel um die Hüfte gemacht? Diesen Verdacht äußerte ein Gerichtsreporter des Senders NBC vor der Kamera. Moussaoui hatte vor Gericht plötzlich ein spektakuläres Geständnis über seine angebliche Beteiligung an den Attentaten des 11.9. abgelegt und erschien Beobachtern dabei seltsam verändert. Die Ursache vermuten sie darin, daß Moussaoui möglicherweise einen Elektroschockgürtel trug, mit dem ihm ein 50.000-Volt-Stromschlag hätte verabreicht werden können.” Der Reporter Pete Williams von NCB News hatte nämlich berichtet bzw. im Gespräch mit Moderator Abrams detailliert erläutert, der Angeklagte könnte bei der Aussage sehr wohl unter der Kleidung einen von US-Marshals kontrollierten sog. Stun Belt getragen haben.
Wird demnach, was vor 50 Jahren mit LSD versucht wurde, heutzutage mit brutalen Elektroschockandrohungen “Wahrheitsfindung” im Sinne der Ankläger erzwungen?
Doch laut Reuters (28.03.2006) hätten inzwischen andere sog. “al-Qaida”-Gefangene Moussaouis “Geständnis” widersprochen (was wiederum den erwünschten Eindruck macht, al-Qaida gebe es und stecke hinter 911).
Sehr harsch verurteilt Kurt Nimmo den Prozeß (“
Two Nut Jobs and a Boeing 747”), für den Moussaoui wie auch “Schuhbomber” Richard Reid nur zwei tölpelhafte Versager in der Funktion von Sündenböcken zur Untermauerung der Existenz der von der Regierung behaupteten Terrorgruppe “al-Qaida” seien.

Wer solcherlei Zweifel über al-Qaida-Terrorismus empört zurückweist als “verwirrte Verschwörungstheorien”, möge sich bitte die ausführlich dargelegte und begründete Kernaussage von General Leonid Ivashov vergegenwärtigen: “Internationaler Terrorismus existiert nicht”.
Dieser Mann ist ein Insider ersten Ranges, er war am 11.09.2001 der Generalstabschef der russischen Streitkräfte.

General Ivashov (jeweils links) auf der Achse-für-Frieden-Konferenz in Brüssel im November 2005; im linken Bild mit Webster Tarpley , im rechten mit Christopher Bollyn von American Free Press



Den Wahnsinn des “Kriegs gegen den Terror”, insbesondere in Form des völkerrechtswidrigen Massenmordens im überfallenen und besetzten Irak, machen viele US-Soldaten schlicht nicht mehr länger mit, sie desertieren, und das in “Heerscharen”. Die britische Times listete am 22. März die Zahl der US-Deserteure seit 2003 auf:

Army:        4.387
Navy:        3.454
Air Force:       82
Marines:     1.455

Andererseits häufen sich Berichte, wonach US-Militärärzte ermuntert werden, seltener gravierende psychiatrische Diagnosen zu erstellen. Statt “Posttraumatischem Stress-Syndrom” (PTSD) würde so inzwischen vielfach nur noch Gefechtsstress attestiert und betroffene Soldaten würden skrupellos zurück in den Irak geschickt. Auch würden massiv riesige Arsenale an Psychopharmaka verschrieben, um die grassierenden, schwerwiegenden psychischen Störungen in der Truppe zu unterdrücken und scheinbar erneute Einsatz- und Kampffähigkeit herzustellen.

Zum Schluß noch etwas, was wie aus dem “ganz normalen (Machismo-)Wahnsinn” üblicher NATO-Manöver anmutet:
Zwei norwegische Soldaten und Afghanistan-Veteranen kamen am 16. März bei einer Übung tragisch ums Leben. In einem deutschen Leopard-2A4-Panzer, der in Gewässereis einbrach. Während der Aftenposten im Verlaufe einer Woche die ehrenrührig-absurde Geschichte erzählte oder erzählen sollte, die Nichtverwendung von “Schneeketten” (bei einem Kampfpanzer!) - um den Straßenbelag zu schonen - könne dazu beigetragen haben, daß der Panzer von der Straße gerutscht sei, gab es eine Alternativerklärung. Denn wieso versank er auch in der Mitte eines Sees?
Nun, das Dagbladet war da wohl ehrlicher: Das 55-Tonnen-Gefährt machte Fahrmanöver auf dem 55 Zentimeter dicken Eis des Sees, das bestenfalls bei Bewegung noch ausreichende Stärke für solch eine extreme Gewichts- belastung besaß. Doch als er “parkte”, verschlang der See den Panzer, Eisplatten schoben sich über ihn, und nur die zwei Besatzungsmitglieder im Turm konnten sich noch retten. Die beiden anderen erstickten aber nicht etwa, sondern sie erfroren.
Das Manöver trug den sich auf makabre Weise bewahrheitenden Namen “Cold Response”.

 

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