Startseite
Autobomben
11. September
Wag the Saddam
Vogelgrippe
Samarra
Avian bio-wars?
WaffenbrĂŒder?
Abgrund Irankrise
Fall Osthoff
Krieg wg. Ölbörse?
MilitÀrwahnsinn
Sarkawi-Legende
Iran&WM
Beckstein und Iran
SCO und Iran
Glanz und Wert
AmoklÀufe?
Kursk-Versenkung
Armageddon ahoi?
Klima-MĂ€rchen
BBC und 9/11
Erfurt (+5 Jahre)
Retter Ron Paul?
Völkerrecht in Georgien
Was will Erdogan?
Gaddafi tot?
Kein Rundfunkbeitrag!
Arbeitsrecht I
BBC und 9/11

31.03.2007

 


Elfter September, Verschwörungstheorien und die Rolle der BBC und des PNAC

 

Wie die einst so hochgelobte BBC ihre Zuschauer bezĂŒglich 9/11 nachweislich zum besten hĂ€lt und in die Irre fĂŒhrt

 

von Dr. Ralph Kutza

 

Am Sonntag, den 18. Februar 2007, strahlte die British Broadcasting Corporation (BBC) eine als Dokumentation aufgemachte einstĂŒndige Sendung mit Titel „9/11: The Conspiracy Files“ aus. Die BBC war zwar bemĂŒht, den Eindruck zu erwecken, darin fair und ausgewogen den vielfĂ€ltigen kursierenden „Verschwörungstheorien“ nachzugehen. Doch dieses Versprechen wurde nicht im geringsten gehalten. Es ließe sich zu jeder einzelnen von der BBC dargestellten „Verschwörungstheorie“ sehr vieles sagen bzw. entgegnen, doch sei aus PlatzgrĂŒnden in diesem Artikel nur auf einen einzigen Aspekt der Dokumentation nĂ€her eingegangen: NĂ€mlich jenen der (angeblich) vorgewarnten Israelis am World Trade Center.

Es folgt zunĂ€chst mein Transkript der diesbezĂŒglichen Passage der “Dokumentation”, dann meine Übersetzung ins Deutsche (Hervorhebungen hinzugefĂŒgt).

    “There is one conspiracy theory which quickly spread right ®round the world. It®s the claim that on the morning of the attacks 4,000 Jews stayed away from work at the World Trade Center. The suggestion is that the hijackings were either a Jewish plot to discredit the Arab world or that the Israeli intelligence agency, Mossad, found out about Al-Qaida®s plan and tipped off the Jewish community in New York.
    (...)
    Just hours after the attacks the Jerusalem Post newspaper reported that about 4,000 Israelis were believed to have been living or working in New York and Washington. Crucially, it didnÂŽt say they were dead or missing, just people who might have been in the vicinity of the attacks.

    Within days the story had been picked up in Beirut by a satellite TV network which is the mouthpiece for the Islamic militant group Hezbollah. Al-Manar TV put a spin on the story reporting that 4,000 Israelis employed at the World Trade Center were absent from work that day. The story quickly spread across the Middle East and beyond through news reports, word of mouth, and anti-Semitic websites. As it spread around the world the conspiracy was elaborated further. The 4,000 Israelis became 4,000 Jews who would been tipped off by Mossad.
    (
)
    No one knows for certain how many Jews were killed at the World Trade Center. But our research confirms at least a hundred nineteen with a further seventy-two victims likely to be Jewish. A total of around two hundred in line with the nine per cent of New York®s commuting population which is Jewish.”


    “Es gibt eine Verschwörungstheorie, die sich rasch richtiggehend um die Welt herum ausbreitete. Es ist die Behauptung, daß am Morgen der Attacken 4.000 Juden der Arbeit am World Trade Center fernblieben. Der Vorschlag ist, daß die EntfĂŒhrungen entweder ein jĂŒdischer Plot [Plan] waren, um die arabische Welt zu diskreditieren, oder daß der israelische Geheimdienst Mossad den Plan von al-Kaida herausfand und die jĂŒdische Gemeinde in New York vorwarnte.
    (
)
    Nur Stunden nach den Attacken berichtete die Zeitung Jerusalem Post, daß man glaubte, etwa 4.000 Israelis hĂ€tten in New York und Washington gelebt oder gearbeitet. In entscheidender Weise sagte sie nicht, sie wĂ€ren tot oder vermißt, [sondern] nur Leute, die in der NĂ€he der Attacken gewesen sein könnten.

    Binnen Tagen war die Geschichte in Beirut von einem Satelliten-TV-Netzwerk aufgegriffen worden, das das Sprachrohr fĂŒr die islamische militante Gruppe Hisbollah ist. Al-Manar TV versah die Geschickte mit einem Spin [einem propagandistischen Dreh], indem berichtet wurde, daß 4.000 Israelis, die am World Trade Center angestellt waren, an jenem Tag der Arbeit fern geblieben wĂ€ren. Die Geschichte verbreitete sich rasch ĂŒber den [Nahen bzw.] Mittleren Osten und darĂŒber hinaus: durch Zeitungsberichte, Gerede und antisemitische Webseiten. WĂ€hrend sie sich ĂŒber die Welt ausbreitete, wurde die Verschwörung weiter ausgeschmĂŒckt. Die 4.000 Israelis wurden 4.000 Juden, die vom Mossad vorgewarnt worden wĂ€ren.
    (
)
    Keiner weiß mit Gewißheit wie viele Juden am World Trade Center getötet wurden. Aber unsere Forschung bestĂ€tigt mindestens 119, mit 72 weiteren Opfern, die wahrscheinlich [auch] jĂŒdisch waren. Eine Gesamtzahl von ungefĂ€hr 200, in Übereinstimmung mit den 9 Prozent der pendelnden New Yorker Bevölkerung, die jĂŒdisch ist.“

 

Mehrere wichtige Dinge fallen bei dieser Darstellung der BBC auf.

Die BBC rĂ€umt ein, daß die Quelle der „4.000 Israelis“ die Jerusalem Post war. Das ist immerhin sehr viel mehr als im August und September des Jahres 2003 in Deutschland der SPIEGEL, das ARD-Magazin PANORAMA oder Talkmasterin Sandra Maischberger einzurĂ€umen bereit waren. Diese hatten erstens die israelische Herkunft der Zahl verschwiegen, dann in verfĂ€lschender Weise den Begriff „Israelis“ (wie es ursprĂŒnglich hieß) zu „Juden“ gemacht, und diese Verdrehung der Tatsachen und AblĂ€ufe schließlich dazu verwendet, um insbesondere den ehemaligen Bundesminister Andreas von BĂŒlow zu verunglimpfen und mit einer maß- und schamlosen medialen Kampagne ĂŒber ihn herzuziehen. HierĂŒber berichtete ich in einem Artikel von September 2003 ausfĂŒhrlich.
Soweit also ist die BBC wenigstens ehrlicher, die BBC-ErzĂ€hlerin hĂ€tte aber ergĂ€nzend durchaus noch ausdrĂŒcklich neben der Jerusalem Post auch auf das israelische Außenministerium und das Armee-Radio als weitere Quellen der „4.000 Israelis“ hinweisen können.

Die BBC betont dann allerdings ausdrĂŒcklich, daß die Jerusalem Post zwar ĂŒber diese 4.000 Menschen geschrieben, aber eben gerade nicht behauptet habe, daß sie tot oder vermißt seien. Die BBC hat fĂŒr den Beitrag nach eigenem Bekunden sehr grĂŒndlich recherchiert oder erweckt  mit Sicherheit nach außen hin den Eindruck, als tĂ€te sie dies grundsĂ€tzlich bei Dokumentationen von erheblichem allgemeinen Interesse. Ein solches kann bezĂŒglich des Elften September natĂŒrlich vorausgesetzt werden.

Diese Darstellung (wonach die 4.000 von israelischer Seite nie als „tot“ oder „vermißt“ dargestellt worden seien) ist enorm wichtig. Denn nur so kann der Sender Al-Manar, der der Hisbollah nahe steht, anschließend in ein umso schlechteres Licht gerĂŒckt werden.

Zur Untermauerung blendet die BBC in einer SchrĂ€gaufnahme einen Artikelausschnitt der Jerusalem Post ein. Hier steht etwas von 4.000 Israelis, und sogar der Begriff „Außenministerium in Jerusalem“ ist kurz zu lesen. Die Überschrift des Artikels ist allerdings nicht zu sehen. Man liest auf diesem kurzen Ausschnitt, den die BBC ausstrahlte, in der Tat nichts von „vermißt“ („missing“). WĂ€re ja auch noch schöner, wenn das dokumentierende Bildmaterial bei der doch so renommierten (ob berechtigt sei an dieser Stelle dahingestellt) BBC der parallel dazu erzĂ€hlten Botschaft widersprĂ€che.

Die Überschrift dieses Artikels der Jerusalem Post bleibt von der BBC ausgeblendet


Wie könnte die Überschrift dieses Artikels der Jerusalem Post gelautet haben?
Nun, darauf habe ich 2003 bereits hingewiesen. Auch darauf, daß die Webseiten mit den Online-Artikeln vom 12. September 2001 spĂ€ter vom Netz genommen oder gesperrt wurden (man sollte sich ruhig fragen warum). Weil es aber hier so wichtig ist, folgen nochmals zwei der Online-Artikel von damals:

    http://www.jpost.com/Editions/2001/09/12/LatestNews/LatestNews.34656.html

    Wednesday September 12, 2001

    (08:15 - Wed) Thousands of Israelis missing near WTC, Pentagon

    The Foreign Ministry in Jerusalem has so far received the names of 4,000 Israelis believed to have been in the areas of the World Trade Center and the Pentagon at the time of the attack.
    The list is made up of people who have not yet made contact with friends or family, Army Radio reported.
    Telephone connections between Israel and the New York City and Washington, D.C. areas has been sporadic and unreliable since the multiple attacks yesterday.
    Ten thousand people are estimated to have been killed in the New York attacks and another 800 in Washington.
    Several hundred also went down with the hijacked planes.


Da steht doch glatt in der Überschrift - und dies straft die BBC LĂŒgen -,  es seien “Tausende Israelis vermißt nahe WTC, Pentagon“!

Wem das noch nicht reicht, bitte schön, hier ist noch ein Artikel, der damals sogar noch 20 Minuten vor dem obigen publiziert worden war.

    http://ww.jpost.com/Editions/2001/09/12/News/News.34692.html

    September 12, 2001

    (07:55) Hundreds of Israelis missing in WTC attack
    By The Jerusalem Post Internet Staff

    A United Airlines spokesman confirmed that Alona Avraham, a resident of Ashdod, was a passenger aboard United Airlines Flight 75, the second hijacked plane to crash into the  World Trade Center in New York. [This story last updated 14:30]
    Avraham was in her mid-twenties and had recently finished university studies.
    Avraham had spent a few days in Boston with friends and was heading for Los Angeles for a two-week visit, to include Rosh Hashanah.
    Israeli Daniel Levin, 31, was also reported to be on one of the hijacked planes that was forced down by terrorists, Army Radio reported.
    The Foreign Ministry in Jerusalem has so far received the names of 4,000 Israelis believed to have been in the areas of the World Trade Center and the Pentagon at the time of the attack.
    Israeli foreign missions in New York City and Washington are also working overtime to locate missing Israelis . For emergency telephone numbers set up to aid in the search and rescue efforts, click here.


Auch hier steht „missing“, also „vermißt“, in der Überschrift und ist im Artikel selbst von „4000 Israelis“ die Rede.

Außerdem stellt die BBC es so dar, als sei die Wendung des Begriffs von 4.000 Israelis zu 4.000 Juden gleichsam eine Infamie seitens gewisser, mitunter antisemitischer Verschwörungstheoretiker. In Wirklichkeit war die ursprĂŒngliche, nachweislich und unbestritten aus Israel stammende Begrifflichkeit der 4.000 vermißten “Israelis” eine unglaubwĂŒrdige Darstellung. Eine solche Zahl vermißter (vorwiegend amerikanischer) “Juden” wĂ€re an 9/11 nicht gĂ€nzlich ungewöhnlich gewesen, aber eine derartige GrĂ¶ĂŸenordnung bei “Israelis” (israelischen Staatsangehörigen) eben schon. Das mußte auch der sie kolportierenden Jerusalem Post und dem israelischen Außenministerium bewußt sein. Doch die BBC stellt in ihrer Dokumentation diesen eigentlich sehr klaren Sachverhalt völlig auf den Kopf.


Soll man das also fĂŒr seriöse Recherche und Ergebnisdarstellung der BBC halten?
Oder doch eher fĂŒr eine dreiste Manipulation und bewußte TĂ€uschung der Zuschauer?


Doch es kommt bei der Darstellung der „Verschwörungstheorie“ der „4.000“ noch wesentlich schlimmer. Die BBC beruft sich auf ihre Recherchen zur tatsĂ€chlichen jĂŒdischen Opferzahl am WTC und sagte: Mindestens 119 Tote seien jĂŒdisch gewesen, bei weiteren 72 sei dies wahrscheinlich, insgesamt demnach rund 200.

Begeben wir uns nun gedanklich ĂŒber den Ärmelkanal zurĂŒck nach Deutschland. Als 2003 die massenmediale Kampagne gegen Andreas von BĂŒlow entfesselt wurde, hielt Frau Maischberger ihm vor, es seien von „einer jĂŒdischen Organisation in New York“ (welche verschwieg sie) „alleine 400 tote Juden ermittelt“ worden. Dabei hatte v.  BĂŒlow ausdrĂŒcklich von „israelischen“ Opfern geschrieben und gesprochen, bewußt nicht von „jĂŒdischen“, was er ihr auch entgegnete (letztlich gab ĂŒbrigens das israelische Außenministerium die Namen von exakt fĂŒnf an 9/11 getöteten Israelis bekannt, also bezĂŒglich WTC, Pentagon, Flugzeuge).

Der SPIEGEL schrieb bezĂŒglich der Zahl getöter Juden „mindestens 400“, „wahrscheinlich mehr“, und zwar unter Bezugnahme auf Abraham Foxman von der jĂŒdischen Anti-Defamation-League (ADL) in New York.

PANORAMA wiederum bezog sich ebenfalls auf Foxman und sprach von 400 bis 500 jĂŒdischen Opfern.

Gemeinsame Untergrenze laut deutschen Medien bzw. Abraham Foxman also: 400.

Dreieinhalb Jahre spĂ€ter nennt die BBC eine gerade mal halb so hohe Anzahl, nĂ€mlich 200. Und gesichert seien sogar „nur“ 119. Auf die sehr viel höhere ADL- bzw. Foxman-Zahl wird in der Dokumentation mit keiner Silbe verwiesen. Hat die BBC die Zahl 119 frei erfunden? Oder hat sie damit Abraham Foxman bezichtigt, die Unwahrheit verkĂŒndet zu haben? Oder die deutschen Medien, die schließlich behauptet hatten, die Zahl von diesem zu haben? Oder hat man bei mehr als 200 Toten nachtrĂ€glich festgestellt, sie seien gar nicht jĂŒdisch gewesen, obwohl dies damals, immerhin zwei Jahre nach 9/11, als gesichert prĂ€sentiert worden war?

Was auch immer dahinter steckt: Das ganze Thema ist zwingend und unauflöslich mit dem Ruch der Unwahrhaftigkeit und der Vorspiegelung falscher Tatsachen auf Seiten des Westens und Israels verknĂŒpft.

Wie sicher ist denn nun die BBC-Zahl von 119, wenn doch schon die Zahl „mindestens 400“, die offenbar nicht lĂ€nger haltbar ist, den westlichen (jedenfalls den deutschen) Massenmedienkonsumenten um die Ohren gehauen worden war, um vermeintliche („durchgeknallte“ oder „rechtsextremistisch angehauchte“) „Verschwörungstheoretiker“ zu diskreditieren?


Nun könnte man sich natĂŒrlich zurĂŒcklehnen und dies als letztlich unerhebliche, nur von Wesentlicherem ablenkende Zahlenspielereien betrachten. Schließlich habe nichtsdestotrotz der libanesische Sender Al-Manar sein eigenes Propaganda-SĂŒppchen daraus gekocht.

Al-Manar griff “4.000 Israelis” korrekt auf, aber “WTC-Angestellte” war frei erfunden


Doch so einfach lĂ€ĂŸt sich diese Thematik sicherlich nicht vom Tisch wischen.

Es fĂ€llt schließlich noch mehr auf: Die BBC lĂ€ĂŸt in dieser als seriös und umfassend aufklĂ€rend „verkauften“ Dokumentation nĂ€mlich so manch Wichtiges völlig unerwĂ€hnt, was andere seriöse Medien bezĂŒglich des Geschehens am Elften September durchaus nachweislich vermeldet hatten. Zugegeben geschah dies nur vereinzelt und nur sehr kurzzeitig, bevor sich dann ein Mantel des Schweigens in praktisch allen westlichen Mainstream-Medien ĂŒber solche Themenschwerpunkte breitete. Etwa ĂŒber diese beiden:

    Die BBC-Dokumentation schweigt sich dazu aus, daß ODIGO, ein Instant-Messaging-Unternehmen mit unbestreitbar israelischem Hintergrund, (zumindest) einige seiner Mitarbeiter am Morgen des 11. September (und zwar zeitlich vor den WTC-EinschlĂ€gen) deutlich davor gewarnt hatte, sich auch nur in die NĂ€he des WTC zu begeben.

    UnerwĂ€hnt bleibt auch, daß fĂŒnf Israelis, die fĂŒr ein vorgebliches Umzugsunternehmen namens Urban Moving Systems tĂ€tig waren, am 11. September verhaftet worden waren, nachdem sie zuvor dabei beobachtet worden waren, wie sie mit einer hochwertigen Videokamera die brennenden WTC-TĂŒrme filmten und dazu jubelten und tanzten. Über mindestens einen Teil der fĂŒnf wurde bekannt gegeben, daß sie eigentlich Mossad-Mitarbeiter waren. Der Chef von Urban Moving Systems, Dominik Suter, verließ, als er von der Verhaftung erfuhr, fluchtartig die USA. Nach monatelanger Haft wurden die fĂŒnf Israelis klammheimlich ausgeflogen/abgeschoben. Drei der fĂŒnf traten spĂ€ter im israelischen Fernsehen auf und bekundeten dort, sie hĂ€tten den Auftrag gehabt, „das Ereignis zu dokumentieren“ [sic!]. Doch darĂŒber Ă€ußern sich in den USA nur wenige 9/11-AufklĂ€rer, wie z.B. Eric Hufschmid und Christopher Bollyn, die (deswegen?) inzwischen gleichsam als GeĂ€chtete gelten! Auch hierzulande herrscht diesbezĂŒglich Schweigen im Walde.


In der BBC-Dokumentation kommen lediglich drei Menschen zu Wort, welche die hanebĂŒchene offizielle Verschwörungstheorie, wonach hinter den Attacken an 9/11 Osama Bin Laden (OBL; oder mittlerweile auch der andere seitens der US-Regierung als Drahtzieher deklarierte SĂŒndenbock KSM) und 19 angeblich rekrutierte Araber stĂŒnden, massiv anzweifeln: Prof. em. Jim Fetzer (“Scholars for 9/11 Truth”), Alex Jones (Prisonplanet.com) und Dylan Avery (“Loose-Change”-Hauptverantwortlicher).
Gemeinsam ist allen dreien, daß sie z.B. die Odigo- oder auch die Urban-Moving-VorgĂ€nge zwar kennen, aber in ihren öffentlichen Darlegungen entweder von vornherein ausblenden (wie in „Loose Change“) oder massiv abschwĂ€chen (dies ist typisch fĂŒr Alex Jones, wenn ihn Zuhörer seiner Radioshow darauf ansprechen und er diese HintergrĂŒnde bagatellisiert, relativiert, ungenau darstellt und dann rasch das Thema wechselt).


Jetzt kann man vielleicht, wie dies so manche linke „Vordenker“ und Buchautoren handhaben, darauf verweisen, vor allem sei bezĂŒglich der 9/11-HintergrĂŒnde verdĂ€chtig und relevant, daß auf den Monat genau ein Jahr vor 9/11 die Neocon-Extremisten des PNAC (Project for the New American Century) ein katalysierendes Schrecknis wie ein „neues Pearl Harbor“ (also einen weiteren ungeheuerlichen, vorgeblichen  „Überraschungsangriff“ auf die USA) geradezu herbeischrieben und herbeisehnten, wenn nicht sogar dreist vorankĂŒndigten. Dies ist völlig richtig. Doch sei bezĂŒglich der treibenden KrĂ€fte des PNAC, die dann gleich nach 9/11 auch massiv auf den Krieg gegen den Irak drĂ€ngten, auf den Artikel „White manÂŽs burden“ von Ari Shavit in der israelischen, renommierten Tageszeitung Haaretz verwiesen. Er fĂ€ngt mit einem wahrlich in den Ohren klingenden Paukenschlag an:

„The war in Iraq was conceived by 25 neoconservative intellectuals, most of them Jewish, who are pushing President Bush to change the course of history.”

“Der Krieg im Irak wurde erdacht durch 25 neokonservative Intellektuelle, die meisten von ihnen jĂŒdisch, die PrĂ€sident Bush drĂ€ngen, den Lauf der Geschichte zu Ă€ndern.“


Und wie Ă€ußerte sich doch der frĂŒhere israelische MinisterprĂ€sident Scharon ein gutes Vierteljahr vor Beginn des derzeitigen Kriegs der USA (sowie vor allem noch Großbritanniens) gegen den Irak laut dem NewsMax-Artikel „Sharon: Iran Next on War List“?

Nun, unmißverstĂ€ndlich und ĂŒberdeutlich: „In einem Exklusivinterview mit der New York Post sagte Scharon, daß er – sobald man den Irak behandelt haben werde – dahingehend Druck machen werde, daß der Iran an die Spitze der ÂŽTo-doÂŽ-Liste rĂŒcke.“

UnĂŒbersehbar befinden wir uns gegenwĂ€rtig genau in solch einer, vor Jahren angekĂŒndigten Situation, und zwar mit krĂ€ftiger UnterstĂŒtzung der deutschen Kanzlerin, der EU und nahezu aller großen (Massen-)Medien!
Kritik an Israel? Aber nicht doch...
Von Widerstand gegen die atemberaubende Hetze und Kriegstreiberei gegen den Iran und allgemeiner gegen islamische LĂ€nder ist nur wenig zu spĂŒren.  

 

[11. September] [Avian bio-wars?] [Krieg wg. Ölbörse?] [Abgrund Irankrise] [Glanz und Wert] ["Saddam" tot] [Armageddon ahoi?] [Klima-MĂ€rchen] [BBC und 9/11] [Erfurt (+5 Jahre)] [Völkerrecht in Georgien] [Was will Erdogan?]